Montag, 11. August 08

Nigellas Süppchen - ganz in Pink!

Unsere Lieblingsgäste haben sich auf dem Weg 'gen Süden einen Zwischenhalt auf unserem Berg gegönnt...

Ich geniesse es, wenn ich mal wieder ausgiebig ein paar Gäste bekochen kann, von denen ich weiss, dass sie es einerseits schätzen, Neues auszuprobieren und sich andrerseits aber auch nicht scheuen, etwas kritisch zu sein. Nur so kommt die Hexe einen Küchenschritt voran.
Allerdings gehören Petra und Helmut zu den Gästen, die irgendwie immer darunter "leiden", dass wir verhältnismässig spät mit dem Essen anfangen und sich somit das Menü bis in die sehr späten Abendstunden hin zieht. Diesmal waren die Vorsätze gut, aber eine blödsinnige Autopanne mit meinem über 17-jährigen Subaru hinderte mich daran, rechtzeitig fertig zu werden. Trotzdem, diesmal waren wir grad so um 23.45 h fertig...
Ich gelobe nochmals Besserung - die beiden müssen also doch mal wieder kommen!

Das Fotografieren des kühlen Süppchens ging im allgemeinen Trubel unter - und so kamen René und ich halt dank der Reste dazu, dies nachzuholen, deshalb hier Nigella Lawsons Süppchen:

Pinksuppe

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel: Pink-Pikante Suppe
Kategorien: Suppe, Vorspeise, Gemüse, Kalt, Vorbereiten
     Menge: 6-8 Personen

    2-3     gross. Rohe Randen (rote Beete)
      1      Limette; den Saft
      1      Teel. Kreuzkümmelpulver Jeera
      1      Teel. Korianderpulver
  1 1/2     Ltr. Heisse Hühner- oder Gemüsebrühe
              Salz und Pfeffer
      2       Frühlingszwiebeln, längs halbiert
    250     Gramm  Saure Sahne

============================ QUELLE ============================
            Verführung zum Kochen
            von Nigella Lawson
            -- Erfasst *RK* 09.08.2008 von
            -- Marie-Isabelle Bill

Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Jede Rande einzeln, ungeschält in Alufolie wickeln und ca 1.5 - 2
Std im Backofen garen, bis sie weich sind. Aus dem Ofen nehmen,
Knollen abkühlen lassen, vorsichtig schälen. Anschliessend klein
schneiden.

Zusammen mit Limettensaft, Kreuzkümmel und Koriander in die
Küchenmaschine geben und pürieren. Brühe zugiessen, mit Gewürzen
abschmecken nochmals durchmixen und dann in einen grossen Krug
giessen.

Die Frühlingszwiebel hineingeben und die Suppe abkühlen lassen, mit
Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank durchziehen lassen (bis
zu 3 Tagen).

Vor dem Servieren die Zwiebel herausnehmen und die Suppe nochmals
pürieren, damit sie schön cremig wird, dabei saure Sahne zugeben.
Anfangen mit 175 g und dann entscheiden, ob die ganzen 250 g
verwendet werden sollen. in Tee- oder Kaffeetassen füllen. Bei
normalen Suppentassen reicht die Suppe für ca 6 Personen.

BILLI:

Sehr aromatisch, an warmen Tagen etwas für Randen-Liebhaber! Nicht
empfehlenswert für "Kreuzkümmel-Allergiker". Pikant haben wir es
jedoch nicht empfunden - etwas mehr Pfeffer oder gar ein kräftiger
Spritzer Tabasco läge schon drin.
Die Menge ist sehr grosszügig berechnet - eine kleine Portion genügt
durchaus... deshalb könnte die Menge auch für 10 Portionen reichen.

=====

Sonntag, 10. August 08

Oh, du fröhliche Beerenzeit!

Auf 930 m ü.M. fängt der Frühling ca 3 Wochen später an und der Herbst beginnt auch ca 2-3 Wochen eher.
Wir waren skeptisch, ob unsere Pflanzen sich da entwickeln und wussten nicht, ob unser Cassis-Strauch, den wir zur Verlobung geschenkt erhalten hatten, überhaupt Früchte tragen würde. Doch siehe da - die Kräuter kommen üppig, die Blumen blühen wie vorher nie und die Sträucher haben sich eingewöhnt. Und erstmals durften wir schwarze Johannisbeeren pflücken (jaaa, unten am See hatte es auch ab und zu einzelne Beeren, aber die Vögel waren eher oder der Ertrag sowieso eher kümmerlich).

Animiert durch süsse Beeren wollte ich unseren Gästen ein Beerentöpfchen zum Nachtisch reichen. In einem neulich ersteigerten Buch stiess ich darauf. Ein Essen in Peter Brunner's Restaurant "Kaiser's Reblaube" in Zürich ist schon lange einer meiner Geheimwünsche (und nun nicht mehr geheim). Das Buch "Notizen aus Küche und Wirtschaft" erhält einen Platz im Ehrenbereich der Bibliothek. Brunner ist übrigens ein Koch, der tatsächlich auch schreiben kann - nachzuprüfen in seiner wöchentlichen Kolumne "Hier kocht der Chef" in der Tagi Beilage "Züritipp". Einer der wenigen Gründe, den Tagesanzeiger zu kaufen ;-)

Aus den bereits erwähnten Gründen verzichteten die beiden mit wohlgefüllten Bäuchlein und gingen lieber direkt zu Kaffee und Schnaps im Wohnzimmer über.

So galt es dann, den vorbereiteten Nachtisch am nächsten Abend zu vernichten!

Ein gelungenes Dessert für Süssschnäbel, Beerenfreaks und solche, die es werden wollen. Und es kann jederzeit mit Beeren der Saison angepasst werden. Toll, nicht?

Dessert2_3

Lediglich beim Gewürztraminer-Thymian-Gelee war ich etwas zu ungeduldig und goss dieses etwas zu warm auf das fast gefrorene Himbeerpüree, so vermischte sich dies etwas und im Glas ist dieser Fehler natürlich "aufgedeckt"! Der Zitronenmascarpone wird erst unmittelbar vor dem Servieren gerührt - so kann das Dessert durchaus auch 1-2 Tage im Voraus zubereitet werden. Frisch müssen einfach nur noch die Beeren und der Mascarpone zubereitet werden. Ich habe übrigens die restlichen Beeren in einem Schüsselchen dazu gereicht, damit sich jeder noch Beeren-Nachschlag nehmen kann.
Die Menge reichte durchaus auch mal für ein kleines Dessert für 6-8 Personen.

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel:    Beeren in Thymiangeléee
Kategorien: Dessert, Früchte, Crème
     Menge: 4 Personen

    150  ml  Pürierte Himbeeren, Erdbeeren oder Brombeeren

========================== BEERENGELÉE ==========================
    350    ml        Gewürztraminer
     50     Gramm  Zucker
      3     Gramm  Gelatine, in etwas Wasser eingeweicht
      1    Teel.    Thymianblättchen
    200  Gramm  Beeren nach Saison

====================== ZITRONENMASCARPONE ======================
      1            Eigelb
    1-2      Essl. Zucker
    120     Gramm  Mascarpone
    1/2            Zitrone, Saft und abgeriebene Schale

============================ FRÜCHTE ============================
    200     Gramm  Gemischte Beeren; Brombeeren, Heidelbeeren,
                   -- schwarze und rote Johannisbeeren,
                   -- Himbeeren, (Wald)-Erdbeeren

============================ QUELLE ============================
            Notizen aus Küche und Wirtschaft
            von Peter Brunner
            -- Erfasst *RK* 09.08.2008 von
            -- Marie-Isabelle Bill

Himbeerpüree in (Coupe)-Gläser einfüllen und einfrieren.

BEERENGELEE:

Den Wein auf 2 dl einkochen, Zucker, Thymian und Gelatine zugeben
und etwas auskühlen lassen. Die Beeren auf das Hibeerpüree in die
Gläser Füllen und mit dem Wein aufgiessen. Für 2-3 Std in den
Kühlschrank stellen.

ZITRONENMASCARPONE:

Eigelb und Zucker sehr schaumig rühren, den Mascarpone und die
Zitrone unterziehen. Auf das Beerengelée füllen und bis zum Essen in
den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren einen Berg gemischte Beeren auf den Mascarpone
geben.

BILLI:

Köstlich, üppig und dennoch nicht schwer! Kann gut 1-2 Tage im
Voraus vorbereitet werden. Frisch müssen nur der Mascarpone und die
Beeren zubereitet werden.

=====

Samstag, 09. August 08

Ein Sommernachtstraum mit Schönheitsfehlern

Wenn unsere Bayern 'gen Süden ziehn, dann sind wir in der glücklichen Lage, die beiden mal wieder zu sehen. Wie gesagt, der Zwischenhalt war zugesagt und der nachmittägliche, für Schweizer eher unübliche, "Kaffee und Kuchen"-Willkommensgruss fest eingeplant. Petrus war gnädig - im Vergleich zum ersten Besuch sogar sehr grosszügig - und meiner Menüplanung waren schon erste Taten gefolgt. Nur noch kurz runter vom Berg nach Zug auf den Markt, mit dem Italiener flirten, den Metzger bezirzen und die Comestibles-Frau umschmeicheln, anschliessend Küchendienst - und dann sollten sie mal kommen, unsere Lieblingsgäste...

Erstens kommt es anders und zweitens...
Zwei wertvolle Stunden gingen verloren (eigentlich dreieinhalb, denn René war auch noch involviert) und deshalb mussten wir wohl oder übel auf den selbstgebackenen Kuchen verzichten - es gab dafür echt gekaufte Zuger Kirschtorte zum Kaffee - und etwas "Gas geben" beim Schnippeln. Warum? Tja, vielleicht liegt es daran, dass ich einen sehr in die Jahre gekommenen Subaru fahre, der neuerdings selber entscheidet, wann die Zentralverriegelung schliesst... TCS, Göttergatte und schlussendlich ich selbst konnten das Problem dann auch wieder lösen (ab sofort liegt der Draht im Auto).
Nun, gelegentlich sollte ich mir also Gedanken darüber machen, ob ich nicht doch besser auf einen Besen umsteige (es muss ja nicht gleich ein Harry Potter-Modell sein).

Zurück zum Menü:
Als ich noch voller Enthusiasmus an der Kreation des Menüs rumbastelte, spielte ich tatsächlich mit dem Gedanken, dieses "Ein Sommernachtstraum" zu taufen und ganz gediegen im Büro (unten "im Tal") auf einer schönen Karte festzuhalten. Gut, etwas hochgegriffen, selbstgefällig erschien es schon und vermutlich hat das Universum mittels Autopanne bloss verhindert, dass ich Petra und Helmut als etwas abgehoben erscheine. Danke Universum!
Denn es gab da schon zwei drei kleine Schönheitsfehler:
a) das Zeitproblem - was dazu führte, dass das Sommernachtsdessert erst später nur durch die Köchin und deren Göttergatten vernichtet wurde und
b) der Zwischengang, der schlicht und ergreifend *brrrhh* war
c) ein kleiner Improvisationsgang, der zwar fein schmeckte, aber - ehrlich - nicht in die Menüfolge passte. Die Perfektion eines Menüs opferte ich ohne Hemmungen meiner Schwäche für ... dazu später.

Zudem war ich schamlos - ja, ich nutzte doch tatsächlich unsere Gäste aus - aber nuuur aus völlig selbstlosen Gründen:
Ich wollte doch endlich mal so tolle Foodfotos wie Chili und Ciabatta auf meinem Blog. Der geneigte Leser sollte doch etwas davon haben.
Da liegt es doch nahe, dass ich mit liebem Bettelblick Cascabel um fotografische Unterstützung bitte, oder? Das Resultat seht ihr unten - mein Blog macht sich gut, mit so falschen Federn, oder? DANKE PETRA!

Auch die Tischdekoration "Sommernachtstraum" musste mangels Zeit über die Klinge springen, aber schlicht ist auch schön und so freute ich mich auf die neu erstandenen Tischsets, die sich auf unserem Kirschbaumtisch zusammen mit dem weissen Geschirr einfach grossartig machen:

Tafeldsc_0005

Das ganze Menü sah folgendermassen aussehen:

Dukkah mit palästinesischem Olivenöl
Baba Ganush
Frisches dunkles Bergbaguette*

Ziegenkäse-Basilikum-Mousse
auf Zucchini-Carpaccio mit Honig-Nuss-Vinaigrette

Seeteufel-Ceviche mit Limetten, Tomaten und Koriander

Nigellas pikantes Pinksüppchen mit Mini-Blinis

Unerwartetes Lusttellerchen mit Eierlinguinis und geriebenem Sommertrüffel in Sahne

Melonengranité mit Rosenwasser und Rosa Pfeffer      

Lammrack mit Pistazien-Pfefferkruste
und Verveine-Gartenerbsen

Beeren in Thymiangelee mit Zitronenmascarpone und Beerensturm
dazu Zuger Ziegel

Kaffee und Zuger Kirschvielfalt

Dukahdsc_0003_3      Zucchinidsc_0021_2

Cevichedsc_0026_5      Trueffelnudelndsc_0027_2

Lammcarredsc_0033_3

Wie gesagt, das kleine üppige Lusttellerchen mit Sommertrüffel war ursprünglich nicht eingeplant. Allerdings konnte ich im Comestibles-Geschäft dem Spezial-Angebot nicht widerstehen - ein Zuger Wirt hatte zuviel Trüffel bestellt und so verblieben einige Trüffel zu einem unschlagbaren Preis in einem unscheinbaren Körbchen neben der Kräuterecke.
Und jetzt harrt der Rest der Trüffel wohlgebettet in Risottoreis seiner weiteren Verwendung. Die Eierlinguini wurden nur kurz in einer Butter-Sahne-Mischung gewendet, leicht gewürzt und mit Trüffelspänen dekoriert... 

Die Melonengranité vergessen wir mal lieber schnell wieder - der Rosa Pfeffer und das Rosenwasser machten das Ganze zunichte - etwas Seifenwasser wäre vermutlich ein valabler Ersatz gewesen... Schade, das Rezept klang verlockend und ist aus dem selben Kochbuch wie die Lammracks.

Der Nachtisch musste am Sonntag Abend, wohlverdient nach einem Zuger Altstadtabenteuer, vernichtet werden. René opferte sich tapfer, ass eineinhalb Portionen doch das Foto gelang mir nicht annähernd so schön wie eines von Petra. Deshalb ein anderer Blogeintrag.

Aber sonst... - eigentlich bin ich zufrieden!

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel:    Dukkah - Haselnuss-Gewürz-Dip
Kategorien: Dip, Apèro, Nüsse, Gewürze
     Menge: 4-6 Personen

      4      Essl. Sesamsamen
      2      Essl. Koriandersamen
  1 1/2    Essl. Kreuzkümmelsamen (Cumin)
     50     Gramm  Haselnusskerne, geröstet und zerstossen
      1      Essl. Fleur de Sel
    1/2     Teel. Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
     60     ml  (4 EL) feinstes natives Olivenöl extra
             Frisches knuspriges Baguette in Scheiben

============================ QUELLE ============================
            leicht adaptiert aus
            Salz & Pfeffer
            von Jody Vassallo
            -- Erfasst *RK* 09.08.2008 von
            -- Marie-Isabelle Bill

In einer Pfanne alle Samen trocken rösten, bis sie aromatisch duften.
Die Mischung mit den Haselnüssen, dem Fleur de sel und dem Pfeffer
in den Mixer oder Mörser geben und grob zermahlen/zerstossen).

In einem Schälchen mit den Baguettescheiben und dem Olivenöl
servieren.

Jeder tunkt sein Brot in das Olivenöl und anschliessend ins Dukkah...

Dukkah hält sich in einem fest verschlossenen Gefäss im Kühlschrank
bis ca 1 Monat

BILLI:

Wunderbar köstlicher Apèro - auch sehr fein mit Fladenbrot! Im
Originalrezept werden lediglich 25 g Haselnüsse verwendet. Die
gerösteten Haselnüsse in etwas grösser Menge runden den Geschmack m.
E. aber besser ab.

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==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel:    Baba Ganush - Auberginenpüree
Kategorien: Apero, Dip, Beilage, Gemüse
     Menge: 4-6 Personen

    2-3          Auberginen
    1-2          Knoblauchzehen
                   Kreuzkümmel
                   Pfeffer, Salz
                   Olivenöl
                   Zitronensaft
                   Glatte Petersilie z. Dekorieren

============================ QUELLE ============================
            diverse Arabische und griechische Kochbücher
            -- Erfasst *RK* 13.08.2008 von
            -- Marie-Isabelle Bill

Die Auberginen waschen, mit der Gabel mehrfach einstechen und im
heissen Backofen, ca 220-250 Grad 20-30 Min backen. Dabei ab und zu
mal wenden.

Die noch warmen Auberginen halbieren und das Fruchtfleisch
herausschaben. Klein schneiden (kann auch püriert werden,
geschnitten ergibt sich jedoch die bessere Konsistenz) und mit der
Gabel in einer Schüssel zerdrücken.

Nun je nach Geschmack 1-2 Knoblauchzehen durchdrücken und
unterziehen. Mit Olivenöl, Zitronensaft und den Gewürzen abschmecken.
Etwas ziehen lassen und zimmerwarm mit Fladenbrot oder frischem
Baguette servieren.

VARIANTEN:

Einfach genial ist die Grillvariante - Die Auberginen rundherum auf
dem Grill gut anbraten (Schale darf ruhig schwarz sein), etwas
ziehen lassen und dann vorsichtig wie oben beschrieben vorgehen.
ACHTUNG: Aufpassen, dass keine Schalenstücke in die Masse kommen.
Der Räuchergeschmack ist ganz fein!

Es gibt einige Rezepte, die bei Baba Ganush noch 1 EL Sesampaste -
Tahini unterziehen. Diese Variante ist nicht zu verachten!!!

BILLI:

Ein feiner Dip, der häufig auch als Grillbeilage verwendet wird.
Handgelenk mal Pi je nach Geschmack! Vorsicht beim Knoblauch, das
ist nicht jedermanns Sache - für den Apero habe ich auch schon
Knoblauchpulver zum Abschmecken verwendet. Das zieht dann nicht so
vor. Zusammen mit Dukkah hervorragend zum Apèro geeignet.

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==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel:    Zucchinicarpaccio mit Ziegenkäsemousse und Honigtomaten
Kategorien: Vorspeise, Käse, Gemüse
     Menge: 4 Personen

============================ MOUSSE ============================
      2   Blätter  Weisse Gelatine
     40  Gramm  Basilikum
     80        ml  Milch
    200  Gramm  Ziegenfrischkäse
                      Salz, Pfeffer
    1/2      Essl. Zitronensaft
    100        ml  Schlagsahne

======================= ZUCCHINICARPACCIO =======================
    3-4            Zucchini, gleichmässig klein und dick
      2      Essl. Honig
                   Nussöl
                    Kräutersalz, Pfeffer
      4    kleine Zucchiniblüten zum Füllen

=========================== GARNITUR ===========================
                   Basilikumblätter
                   Kapuzinerkresseblüten
                   Paprikastreifen von geschälten Paprika
                   Salz, Blütenpfeffer

============================ QUELLE ============================
            Komponiert aus zwei Rezepten aus e&t und "Schummelküche"
            -- Erfasst *RK* 09.08.2008 von
            -- Marie-Isabelle Bill

MOUSSE:

1. Gelatine für die Mousse kalt einweichen. Basilikum abzupfen, grob
schneiden. Mit der Milch in einem hohen Rührbecher mit dem
Schneidstab fein pürieren. Basilikumpüree mit Ziegenfrischkäse glatt
rühren. Gelatine tropfnass in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze
unter Rühren auflösen und zügig unter die Käsemasse rühren. Mit Salz,
Pfeffer und Zitronensaft würzen. 25 Minuten kalt stellen.

2. Sahne steif schlagen und unter die Käsemasse heben, sobald sie zu
gelieren beginnt. Masse in eine kleine Schüssel füllen, abgedeckt
mindestens 3-5 Stunden (besser über Nacht) kalt stellen.

ZUCCHINICARPACCIO:

1. Zucchini längs in gleichmässige feine Scheiben schneiden, diese
ausbreiten, mit Salz bestreuen und kurz ziehen lassen. Das Wasser
mit Haushaltpapier abtupfen und pro Teller 6 Scheiben ineinander
flechten.

2. Mit weissem Balsamico leicht besprühen. Honig und Nussöl zusammen
verrühren, evtl. noch 1 TL Balsamico beigeben, mit Salz und Pfeffer
abschmecken.

ZUSAMMENSTELLEN:

1. Vom Mousse jeweils ein Esslöffel-Nocken abstechen und auf dem
Zucchinigitter anrichten. Die Zucchiniblüten vorsichtig füllen
(nicht zu doll), leicht verschliessen und ebenfalls auf das Gitter
legen.

2. Jeweils 3 feine Paprikastreifen zu einem kleinen Zöpfchen
flechten und ebenfalls auf den Teller legen.

3. Nun die Honig-Nussvinaigrette über alles träufeln, etwas salzen
und mit Blütenpfeffer grosszügig bestreuen.

4. Mit Kapuzinerkresse und Basilikum dekorieren.

BILLI:

Eine grossartige Vorspeise, die super vorbereitet werden kann. Das
Zucchinigitter kann bereits auf die Teller geflochten werden, ohne
Gewürze, wird dann mit Folie abgedeckt und die Teller können
gestapelt werden. Es geht auch ohne Zucchiniblüten! Der
Möglichkeiten sind viele!

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==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel:    Seeteufel-Ceviche mit Limetten, Limettenblättern und Tomaten
Kategorien: Vorspeise, Meerfisch, Früchte, Vorbereiten
     Menge: 4-6 Personen

    500     Gramm  Seeteufelfilet, in 1.5 cm Würfel geschnitten
      3                 Limetten, Zesten von 1 und Saft von allen
    200     Gramm  Tomaten, enthäutet, entkernt, gewürfelt
      1             Rote Chili, feingewürfelt
      1             Rote Zwiebel, fein gewürfelt
      3      Essl. Olivenöl
    100    ml    Kokosmilch
      2             Limettenblätter, in feinste Streifen geschnitten
      2      Teel. Salz
    3-4      Essl. Korianderblätter, grob gehackt

============================ QUELLE ============================
            Aroma pur - meine fröhliche Weltküche
            von Tanja Grandits
            -- Erfasst *RK* 09.08.2008 von
            -- Marie-Isabelle Bill

Seeteufelwürfel mit Limettenzesten und -saft und allen anderen
Zutaten sorgfältig mischen. Im Kühlschrank mind 1-2 Std marinieren

Mit frischem Baguette servieren.

BILLI:

Sensationell, grandios, traumhaft! Ich habe einen halben TL gelben
Scotch Bonnet-Chili feingewürfelt. Das ist aber nur für Kenner und
Liebhaber der scharfen Küche. Das Ganze bleibt trotzdem grandios
aromatisch!!

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==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel:    Lammracks in Pistazien-Pfeffer-Kruste
Kategorien: Lamm, Fleisch, Gewürze, Kerne, Hauptspeise
     Menge: 4 Personen

     30     Gramm  Geschälte Pistazien
      5     Gramm  Rosa Pfefferkörner
     15     Gramm Weisse Pfefferkörner
     50     Gramm Paniermehl
      1      Essl.   Grobkörniger Senf
      2               Knoblauchzehen, zerstossen
      2               Lammracks von je ca 300 g

============================ QUELLE ============================
            Salz & Pfeffer
            von Jody Vassallo
            -- Erfasst *RK* 09.08.2008 von
            -- Marie-Isabelle Bill

Ofen auf 220 Grad vorheizen. Die Pistazien, rosa und weisser Pfeffer
im Mixer grob zermahlen. In einer flachen Schale mit dem Paniermehl
vermengen.

Den Senf mit dem Knoblauch verrühren und die Lammrückenfilets
rundherum damit einreiben. Das Fleisch mit der Mischung panieren und
auf einem Rost in eine Bratpfanne setzen. Je nach gewünschtem
Gargrad im Ofen 15 - 20 Min braten. Das Lammfleisch aus dem Ofen
nehmen und vor dem Tranchieren zugedeckt 10 Min lassen.

BILLI:

Grandios - die Kruste ist wunderbar und das Ganze passte
hervorragend zu den Verveine-Gartenerbsen. Das Originalrezept sieht
4 Lammrückenfilets à 150g vor. Ich finde, dass die Rack dekorativer
aussehen! Ich brate die Racks vor dem Backen rundherum kurz an, so
bleiben sie saftiger. Würde ich auch mit Lammrückenfilet machen.

=====

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4

     Titel:    Gartenerbsen mit Verveine
Kategorien: Beilage, Gemüse, Kräuter
     Menge: 4-6 Personen

      1      kg       Erbsen mit Schoten (ca 400 g Erbsenkerne)
     60     Gramm  Bündner Schinken (o. Parmaschinken), in feinen
                        -- Streifen
      1                Schalotte, feingehackt
     50     Gramm  Frische Butter
                       Salz, Pfeffer
      1     Prise    Zucker
      1      Essl.   Verveineblätter, in Streifen (Eisenkraut)

============================ QUELLE ============================
            Notizen aus Küche und Wirtschaft
            von Peter Brunner
            -- Erfasst *RK* 09.08.2008 von
            -- Marie-Isabelle Bill

Erbsen aushülsen und in den Kühlschrank stellen

Schinken und Schalotten mit der Butter in einer Casserole andünsten.

Die Erbsen kurz in kochendem Wasser überwallen und sofort tropfend
nass zum Schinken geben, mit Salz und Zucker würzen und weich kochen.

Verveine daruntermischen und sofort servieren.

TIPP:

- Zusammen mit Risotto oder Schnittlauchkartoffeln eine kleine
Mahlzeit!
- Anstelle von Verveine passen auch Pfefferminze oder Kerbel

BILLI:

Hervorragend mit einem feinen, leichten Zitronella-Aroma. Passt sehr
gut zu Grillfleisch, Lamm etc. Mit TK-Gartenerbsen zubereitet und
dabei auf den Punkt 3 verzichtet. Einfach die Erbsen leicht antauen
lassen und mit den Schalotten und dem Schinken kurz mitgedünstet,
bevor das Eisenkraut untergemischt wurde.

=====

* Dunkles Bergbaguette = Aufbackbaguette, 2 Min zu lange gebacken; nicht hart aber etwas dunkler als gewöhnlich. Stiess allerdings auf allgemeine Zustimmung und wurde sofort getauft. Solche Baguette entstehen in der Regel dann, wenn die Bäckerin sich bei den Gästen wichtig tun will, vor dem Haus rumspaziert und eine grosse ..... schwingt....!

Dienstag, 15. Juli 08

"Schwein gehabt" oder Kindheitserinnerungen

Rasch, rasch, noch steht mein Beitrag für den "sau-guten" Blogevent im Kochtopf nicht.
Ich habe lange hin und her überlegt: So oft, wie wir Schweizer eigentlich Schwein essen, so viele Rezepte sollte es doch geben... Mal abgesehen davon, dass der Grill-Anlass von diesem Wochenende buchstäblich ins Wasser gefallen ist und viele andere Rezepte eher nach tieferen Temperaturen verlangen.
Aaaber, da fallen mir noch zwei Rezepte aus guter alter Kindheit ein: Warum nicht mal etwas "Banales" aufleben lassen?

Gehen wir also zurück in die 70-er:
Und siehe da, der "Jambon à l'Americaine" meiner Mutter war doch so ein Mittwoch-Mittags-Hit, wenn ich meine Freunde zum freien Nachmittag mit nach Hause nehmen durfte. Besonders geeignet war er auch für Mittagessen, bei denen im Anschluss ein Besuch in der "Badi" (Badeanstalt - Schwimmbad) auf dem Programm stand - man sieht, durchaus sommertauglich:
Dicke Model- oder Beinschinkenscheiben, mit Senf bestrichen, eine Ananasscheibe und die unvermeidliche Cocktailkirsche aus der Büchse (nicht die aus dem Glas für die Cocktails) - auf's Blech und ab in den Backofen... zusammen mit Reis, Baguette etc - das war wirklich was!!

Und da war noch der "Beinschinken Mostarda":
Eigentlich dasselbe Vorgehen, nur einen Tick raffinierter...
Also dann, so gibt es doch heute abend noch ein schnelles Schwein!

Beinschinken_mostarda

Dekorativ wirkt die raffinierte Variante nicht - vielleicht hätte ich doch die Ananas-Variante...
Ach was - manchmal muss es einfach schmecken und nicht nur gut aussehen! Und wer mir nun vorwirft, etwas Banales verbloggt zu haben, der soll doch mal in seinen eigenen kulinarischen Kindheitserinnerungen kramen. - - - - Und? Wer weiss, vielleicht wäre das mal ein Blog-Event-Thema?

==========  REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.4 unreg.

     Titel: Beinschinken "Mostarda" oder à l'Americaine
Kategorien: Schnell, Schwein, Gewürze, 70-er
     Menge: 4 Personen

      1      Teel. Speiseöl
      4  Scheiben  Beinschinken ca 1 cm dick

====================== VARIANTE "MOSTARDA" ======================
      2      Teel. Senf
      3      Essl. Einlegeflüssigkeit von Senffrüchten
      1      Essl. Rohzucker
    1/2            Zitrone, Schale feingerieben
      2  Messersp. Nelkenpulver
                   Pfeffer aus der Mühle

=================== VARIANTE "À L'AMERICAINE" ===================
      2      Teel. Senf
      1      Essl. Orangensaft
      2      Essl. Rohzucker
    1/2            Zitrone, Schale feingerieben
                   Pfeffer aus der Mühle
      4            Ananasscheiben
                   Dekor je eine Cocktailkirsche

============================ QUELLE ============================
            adaptiert nach Betty Bossi und Louise Bill
            -- Erfasst *RK* 15.07.2008 von
            -- Marie-Isabelle Bill

Backofen mit normaler Ober- und Unterhitze auf 250 Grad vorheizen.
Kuchenblech mit Alufolie belegen, diese mit Speiseöl leicht
einstreichen.

Schinkenscheiben auf die Alufolie legen.

Restliche Zutaten gut vermischen, die Scheiben damit bestreichen.
Etwas Flüssigkeit zurückbehalten.

Nun das Blech in den Ofen schieben (obere Hälfte) und den Backofen
auf Oberhitze umschalten. Ca 15-20 Min. backen, zwischendurch mit
der restlichen Flüssigkeit glasieren. Die Scheiben sollten glänzend,
hellbraun sein.

Servieren mit Senffrüchten, dazu passt ein frisches Baguette oder
Riz Creole.

BILLI: Kindheitserinnerung pur! Fein würzig - auch schon mit
Couscous mit Weinbeeren, resp. Maulbeeren oder getrockneten
Preiselbeeren und gerösteten Mandeln serviert.

VARIANTE:
Jambon à l'Americaine: Schinkenscheiben mit Senf/Orangensaft/
Rohrzucker/Pfeffer-Mischung bestreichen und eine Ananasscheibe mit
Cocktailkirsche oben auf legen.

=====

Montag, 14. Juli 08

Tiramisù oder Charlotte oder so oder ähnlich...

Wer mit Gästezimmern prahlt, der muss auch damit rechnen, dass er heimgesucht wird...
Unsere "Prinzessin" samt Familie wollte also ein verlängertes Wanderwochenende bei uns auf dem Berg verbringen - leider spielte das Wetter nicht mit. So wurde am Samstag unser Esszimmer zur Spielhölle und am Sonntag nach dem Brunch war ein "Indoor-Ausflug" geplant: René begleitete unsere Gäste in die Höllgrotten im Lorzentobel bei Baar.
In der Zwischenzeit wollte ich endlich mal ein schönes Fruchtdessert zaubern. Tiramisù kann man ja bekanntlich auch in fruchtiger Form reichen und so machte ich mich auf die Suche. Sieh an, sieh an, der Herr Schubeck hat ein Limoncello-Tiramisù mit Himbeeren anzubieten. Etwas überrascht stelle ich fest, dass da tatsächlich ein fixfertiger Biscuitboden verwendet wird. Wäre ich snobby, würde ich jetzt natürlich sofort einen eigenen Biscuitboden produzieren - bin ich aber nicht... Allerdings habe ich keinen fertigen Boden und somit muss ich mich mit den Löffelbiscuits durchschlagen. Mir schwebt zudem ein "schönes Dessert" vor und somit entfällt die Variante "Auflaufform", die Schubeck vorschlägt. Also dann, dann geht es halt ans Tüfteln - Zeit habe ich ja, jetzt wo die anderen in den Grotten verschwunden sind...
Mit einigen Widrigkeiten habe ich zu kämpfen, aber es entsteht ein gelungenes Werk (naja, vielleicht nicht ganz so "schön" wie gewünscht, aber frau wird ja bescheiden). Merke: unten gerundete Löffelbiscuits stehen nicht auf einer geraden Fläche *grins* - es ist von Vorteil, sie gerade zu kürzen...

Die Mengen im nachfolgenden Rezept sind so angepasst, dass die Charlotte eigentlich ganz gut gefüllt ist - im Gegensatz zu meiner, die vielleicht etwas nach "zuwenig Inhalt" aussieht.

Aaaaber das Ding schmeckt paradiesisch gut und ist wirklich nicht schwierig. Der Limoncello zieht nicht vor und die Früchte kommen gut rüber - ich werde die totale Himbeervariante von Schubeck doch noch beherzigen. Wir lieben Himbeeren!
Unbedingt beachten - das Ganze muss wirklich kühl serviert werden!
Und man kümmere sich rechtzeitig um das Blitzlicht - ansonsten entweder die Gäste mürrisch werden oder die Fotos etwas zu dunkel (ich habe Zweiteres in Kauf genommen).

Charlotte Limoncellotiramisucharlotte

Entstehung mit Hindernissen:

Charl_1    Charl_2

Uuups, wollte doch erst die Pfirsiche....              Falscher "Unterteller" - Tortenring ist nicht dicht....

Man beachte die leicht schiefen Löffelbiscuits - eben ich sage nur "unten rund"

Aber wenn's gelungen, dannnnnnn schreiben die Gäste darüber im Gästebuch! Jawoll!

Charl_3

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v1.2

     Titel: Limoncello-Tiramisù-Charlotte mit Sommerfrüchten
Kategorien: Desserts, Früchte, Beeren, Biscuit, Milchprodukte
     Menge: 6-8 Personen / Tortenring 26 cm

     50     Gramm  Zucker
    100        ml  Wasser
    150        ml  Limoncello
                   -- ital. Zitronenlikör
      6   Blätter  Gelatine
      3            Eigelb
    100     Gramm  Puderzucker
    500     Gramm  Mascarpone
    100        ml  Rahm, steifgeschlagen
      3            Eiweiss
      1            Runder Biskuitboden
                   -- ca. 22-24 cm Durchmesser
                   Ca 300 g Löffelbiscuits, evtl. weniger
    3-4    Stücke  Pfirsiche, gehäutet in Filets geschnitten
    500     Gramm  Himbeeren

============================ QUELLE ============================
         sehr frei adaptiert nach
         Alfons Schuhbeck
         im Bayerisches Fernsehen
         2. Oktober 2005
                   -- Erfasst *RK* 14.07.2008 von
                   -- Marie-Isabelle Bill

Zucker mit dem Wasser in einem Topf aufkochen und abkühlen lassen.
Das Zuckerwasser mit dem Limoncello verrühren.

Für die Creme die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Die Eigelbe mit der Hälfte des Puderzuckers in einem Schlagkessel im
heissen Wasserbad knapp unter dem Siedepunkt hellschaumig
aufschlagen. Zuerst die ausgedrückte Gelatine, dann den Mascarpone
unter die warme Eigelbmasse rühren.

Rahm steifschlagen und unter die Mascarponemasse ziehen.

Die Eiweisse mit dem restlichen Puderzucker zu einem festen Eischnee
schlagen. Dann den Eischnee vorsichtig unter die Mascarponecreme
ziehen.

Die Springform mit dem Biskuitboden auslegen. Die Löffelbiskuits auf
der einen Seite quer abschneiden, damit man sie stellen kann und den
Rand zwischen Biskuitboden und Tortenring damit umstellen. Den
Biskuitboden mit der Limoncello-Zucker-Lösung beträufeln.

Eine Hälfte der feinen Pfirsichfilets auf den Boden geben, dann ein
Drittel der Mascarponecreme auf den Biskuit geben, glatt streichen
und mit der anderen Hälfte der Pfirsiche belegen. Das nächste
Drittel der Creme darauf verteilen, die restlichen Löffelbiskuits in
die Limoncello-Zucker- Mischung tauchen und nebeneinander auf die
Creme legen. Die Himbeeren darauf verteilen. Nund die restliche
Creme auf die Himbeeren geben, glatt streichen und mit den übrigen
Früchten dekorieren.

Das Tiramisu mehrere Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Den
Tortenring abnehmen und die Tiramisu-Torte in Stücke schneiden.

Tipp:
Wenn man das Tiramisu in eine Auflaufform schichtet, könnte man die
Creme ohne Gelatine zubereiten und den Biskuitboden durch
Löffelbiskuits ersetzen.

Billi:
Genial, frisch-fruchtig, und wenn man den Trick raus hat mit den
Löffelbiscuits schmeckt es nochmals so gut! Unbedingt recht kühl
geniessen! Mangels Himbeeren zusätzlich Erdbeeren verwendet -
schmeckt ganz bestimmt auch mit anderen Früchtekombinationen
oder auch nur mit einer einzelnen Sorte Früchte (s.Originalrezept,
das auch nur für 4 Pers. ausgerichtet ist).
Restliche Limoncellolösung auf dem Tisch zum Dessert gereicht.

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